Kontakt

Kinder- und Jugendförderung
logoder Gemeinde Alsbach-Hähnlein
 
Bickenbacher Str. 6
64665 Alsbach-Hähnlein

Email jufoe@alsbach-haehnlein.de
Telefon 06257 / 5008 - 510
Fax 06257 / 5008 - 655
Website https://www.jufoe-aha.de




Die diesjährige Sommerfreizeit der Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Alsbach-Hähnlein fand wieder im Rahmen der Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Diòsd statt. Acht Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren aus Alsbach-Hähnlein erreichten nach 12 Stunden Zugfahrt mit ihren Betreuern Carolin Gottschalk und Ralf Winkel ihr Ziel in Ungarn. Dort trafen sie sich mit 23 Schülerinnen und Schülern sowie deren beiden Lehrerinnen aus der Partnergemeinde, um zusammen eine Woche in Gardony am Velencer See und Umgebung zu verbringen.

In schlichten Häusern untergebracht, wartete ein vielfältiges Programm auf die Teilnehmer. Am ersten Tag konnten die Teilnehmer erleben, wie es sich anfühlt, in einem der wärmsten Seen Europas zu baden. Dafür ursächlich ist die geringe Wassertiefe des drittgrößten natürlichen Sees in Ungarn.
Der erste Ausflug in die ungarische Hauptstadt Budapest beinhaltete eine Führung im Parlamentsgebäude, einen kleinen Einkaufsbummel und eine Stadtführung per Bus. Hierbei konnten die Jugendlichen auch erfahren, dass Buda, der eine Teil der Zwillingsstadt, an den Hügeln zu erkennen ist und der gegenüber liegende Teil Pest daran, dass er flach ist.
Um die Ausmaße des Velencer Sees zu erleben, war die Fahrradtour drum herum genau richtig. Denn nach genau 35 Kilometern hatten die Jugendlichen trotz großer Hitze, aber mit vielen Pausen, wieder den Ausgangspunkt ihrer Fahrt erreicht.
Eine Attraktion war der Besuch des im Jugendstil gestalteten Zoos in Budapest, wo es zudem noch viel Grün und Schatten gab. Anschließend wurde noch ein großes Kaufhaus außerhalb der Stadt aufgesucht, um letzte Mitbringsel zu besorgen.

Nach einem Abschlussbad im See und einem Abschlussabend machten sich die Freizeitteilnehmer nach einer eindrucksvollen Woche wieder auf die lange Heimreise.
Insgesamt war es eine spannende und gelungene Woche mit vielen neuen Eindrücken für die Jugendlichen und viele wollen bei der nächsten Freizeit der Kinder- und Jugendförderung wieder mit dabei sein.

 IMG 2133

Kinder und Jugendliche aus Diòsd und Alsbach-Hähnlein mit ihren Betreuern vor dem Zoo in Budapest

 

Dieses Jahr nahmen Jugendliche aus dem Alsbacher Jugendzentrum zum 13. Mal am alljährlichen Hallen-Fußballturnier in Georgenhausen/Zeilhard teil. Zu dem kreisweiten Wettkampf für Jugendeinrichtungen hatte die Kinder- und Jugendförderung Reinheim eingeladen. Die Eröffnung übernahm Fußballprofi Sebastian Rode, der sich seit 2012 als Botschafter des hessischen Landespräventionsrats engagiert. Bei den jungen Spielern warb er für Werte wie Toleranz, Gewaltlosigkeit und Respekt, was die sieben Mannschaften im Anschluss auch spielerisch auf dem Spielfeld umsetzten. Das Juze-Team „Alsbach International“ erreichte mit dem sechsten Platz sein sich selbst gestecktes Ziel und gewann einen von dem Eintracht-Spieler signierten Fußball für sein Jugendzentrum.

IMG 1944

 

Dieses Jahr ging unsere Wochenendfahrt nach Karlsruhe. Zusammen mit 7 Teilnehmenden zwischen 10 und 13 Jahren sowie zwei Mitarbeiterinnen verbrachten wir ein schönes Wochenende in der Fächerstadt. Neben leckerem Essen, Sightseeing und Spielen gab es auch die Möglichkeit, etwas über eine noch unbekannte Stadt kennen zu lernen. Das Highlight unserer Fahrt war die Rallye in der Innenstadt am Samstag. Hier konnten die Teilnehmenden zeigen, wie gut sie sich in einer fremden Stadt zu Recht finden und mit viel Spaß Informationen über Karlsruhe sammeln. Nachdem wir einen lustigen und lehrreichen Vormittag verbracht haben, folgte am Nachmittag etwas Freizeit und die Aufgabe, währenddessen Gegenstände mit Passanten zu tauschen, was für großen Spaß sorgte. Alles in allem war es eine gelungene Wochenendfahrt, die sowohl aus Spaß als auch aus Informationen bestand.

IMG 1896

 

Unsere diesjährige Herbstfreizeit führte die Teilnehmenden sechs Tage nach Berlin. Die 18 Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren mit ihren drei Betreuer*innen Ralf Winkel, Judith Mager und Klara Pohl starteten mit dem Zug zu außergewöhnlichen Unternehmungen in der Hauptstadt.

Um das öffentliche Nahverkehrssystem Berlins kennen und nutzen zu lernen, wurden die Jugendlichen am ersten Tag mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus auf die Jagd nach Mr. X geschickt. Nach der erfolgreichen Jagd war nicht nur Mr. X geschnappt, sondern alle konnten nun auch in Kleingruppen in der Großstadt unterwegs sein und sich im Nahverkehr zurecht finden.

Eine besondere Form von Stadtführung erlebten die Teilnehmer beim X(Kreuz)-Berg-Tag. Beginnend mit einer speziell auf Jugendliche ausgerichtete Führung erfuhren sie, dass Kreuzberg nicht mehr der Problembezirk Berlins ist. Mittlerweile funktioniert hier das multikulturelle Zusammenleben, türkische Teestuben sind neben deutschen Cafés zu finden und Moscheen stehen neben Kirchen oder queeren* Nachtclubs. Insofern stand auch der Besuch einer türkischen Moschee auf dem Programm, bei dem die Fragen der Jugendlichen zu islamischen Sitten und Gebräuchen beantwortet wurden. Abgerundet wurde der Tag mit einem Abendessen in einem türkischen Restaurant. Ganz andere Bewohner Berlins lernten die Teilnehmer beim Besuch des Sea Life kennen. Denn hier konnten sie im gläsernen Fahrstuhl durch den AquaDom, dem weltweit größten freistehenden Aquarium schweben.

Auch politische sowie historische Bildung kam nicht zu kurz. Hierzu wurden der Tränenpalast an der Friedrichstraße, dem ehemaligen Übergang von West- nach Ost-Berlin, sowie die East-Side-Gallery, die Kuppel des Reichstags und das Holocaust-Mahnmal besucht. Am vorletzten Tag teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil der Jugendlichen nahm in Madame Tussauds Kontakt zu den Prominenten aus Wachs auf, während der andere Teil im Technikmuseum eifrig experimentierte.

Zum gemeinsamen Abschluss der Freizeit wurde am letzten Abend im Görlitzer Park Minigolf gespielt. Das Besondere dabei war, in farbig gestalteten Räumen zu spielen, die nur mit Schwarzlicht beleuchtet waren. Insgesamt war es eine spannende und gelungene Woche mit vielen neuen Eindrücken für die Jugendlichen.

 IMG 1698

Auch die Berliner East-Side-Gallery wurde besucht. Das Denkmal in Berlin-Friedrichshain ist eine dauerhafte Open-Air-Galerie auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer.

 

Unsere Sommerfreizeit führte die Teilnehmer für sechs Tage und Nächte nach Wangerland am ostfriesischen Wattenmeer. 20 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahre und drei Betreuer waren mit dem Zug gestartet, um diesen letzten Zipfel Ostfrieslands zu entdecken.

Untergebracht war die Gruppe in der Jugendherberge Schillighörn im Ortsteil Schillig direkt am Deich. Das Programm begann mit dem Besuch des Nationalpark-Hauses Wangerland, wo die Jugendlichen viel Neues über das Watt hören und sehen konnten. Am nächsten Tag gab es einen Ausflug in das Meerwasser-Bad in Horumersiel, den die Teilnehmer sehr genossen, bevor es tags darauf ins Wattenmeer ging. Auf der Wanderung mit einem Wattführer zur Vogelschutzinsel Minsener Oog gab es viele Muscheln, Schnecken,  Krebse und auch Wattwürmer zu bewundern. Ein Erlebnis der besonderen Art war unterwegs die Begegnung mit zwei noch ganz jungen Seehunden, deren Mutter wohl auf Nahrungssuche war.

Beim Ausflug nach Wilhelmshaven konnten die Jugendlichen während einer Hafenrundfahrt erfahren, dass es den tiefsten Hafen und größten Erdölumschlaghafen Deutschlands hat. Zum Abschluss ging es am letzten Tag endlich mit einem Schiff hinaus auf die Nordsee, um bei 3,60 Meter Meerestiefe genau dort zu fahren, wo die Gruppe zwei Tage zuvor noch bei Ebbe gewandert war.

Insgesamt war es eine spannende und gelungene Woche mit vielen neuen Eindrücken für die Jugendlichen und viele wollen bei der nächsten Freizeit der Kinder- und Jugendförderung wieder mit dabei sein.  

 IMG 1558

Kinder und Jugendliche auf Sommerfreizeit der Alsbach-Hähnleiner Kinder- und Jugendförderung mit ihren drei Betreuern Carolin Gottschalk, Judith Mager und Ralf Winkel in Wilhelmshaven